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BdSt-Ratgeberreihe
01. Erbschaft- und Schenkungsteuer
Zum Jahresbeginn 2009 wurde das Erbschaftsteuergesetz grundlegend geändert. Alle Vermögenswerte werden nun einheitlich mit dem gemeinen Wert (=Verkehrswert) in die Bemessungsgrundlage der Erbschaft- und Schenkungsteuer einbezogen. Insbesondere bei der Übertragung von Grundvermögen und Unternehmen gelten höhere Wertansätze. ... >>>
02. Lohnsteuerpflichtige Sachzuwendungen
In der folgenden Aufstellung finden Sie die nach der neuen Sozialversicherungsentgeltverordnung geltenden Grundsätze der Besteuerung für unentgeltliche oder verbilligte Mahlzeiten im Betrieb sowie bei der Ausgabe von Essensmarken und die Werte für freie Verpflegung, Unterkunft und Wohnung. ... >>>
03. Rente und Hinzuverdienst
Bei der Beschäftigung von Rentnern sind spezielle Hinzuverdienstgrenzen zu beachten, bei deren Überschreitung die Rente gekürzt oder ausgesetzt wird. Grundsätzlich müssen Rentner ihren erzielten Verdienst an den zuständigen Rentenversicherungsträger melden. Soweit der Hinzuverdienst in Ostdeutschland erzielt wird, sind die dort geltenden Hinzuverdienstgrenzen anzuwenden. ... >>>
04. Der mitarbeitende Ehegatte und das Finanzamt
Wenn ein Ehegatte im Betrieb des anderen Ehegatten beschäftigt ist und dafür Arbeitslohn bezieht, können Steuern gespart werden.
Denn jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf bestimmte Freibeträge und kann eine Reihe von Leistungen steuerfrei erhalten. Und jeder Arbeitgeber kann Lohn- und Gehaltszahlungen - also auch die an den Arbeitnehmer-Ehegatten - zusammen mit den Lohnnebenkosten als Betriebsausgaben absetzen. ... >>>
05. Minijobs – kurzfristige Beschäftigungen und Niedriglohnjobs
Minijobs sind geringfügige Beschäftigungen, bei denen der Bruttoverdienst maximal 400 Euro im Monat beträgt. Vorteilhaft ist vor allem, dass die Minijobber in der Regel keine Steuern und Sozialabgaben be-zahlen müssen. Der Arbeitgeber kann die Beiträge zur Sozialversicherung und die Lohnsteuer pauschal berechnen und bezahlen. ... >>>
06. Umzug und Steuern
Umzugskosten können in der Einkommenssteuererklärung als Werbungskosten steuerlich geltend ge-macht werden, wenn der Wohnungswechsel beruflich veranlasst ist. Neu ist, dass nun auch private Um-zugskosten als so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen die Steuerlast mindern können. ...>>>
07. Steuerfreie ehrenamtliche Tätigkeit
Durch das Gesetz zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements wurde die nebenberufliche Tätig-keit in gemeinnützigen Einrichtungen rückwirkend ab dem 01.01.2007 verbessert. Der sogenannte Übungsleiterfreibetrag wird von 1.848 Euro pro Jahr auf ... >>>
08. Lohnsteueraußenprüfung: Wo Gefahren lauern
Außenprüfer haben bei ihren Prüfungen immer sogenannte "Prüfungsfelder", das sind die Schwerpunk-te, denen sie sich während ihrer Prüfung besonders aufmerksam und sorgfältig widmen. Meist sind dies die Fragen und Probleme, bei denen die Steuerpflichtigen nach der Erfahrung der Finanzverwaltung be-sonders häufig Fehler machen. Solche typischen Fehlerquellen gibt es auch bei der Lohnsteuer. ... >>>
09. Stundung, Aussetzung der Vollziehung, Vollstreckungsaufschub
Kann ein Steuerzahler eine fällige Steuerschuld nicht bezahlen, so drohen ihm erhebliche Nachteile. Denn er muss Vollstreckungsmaßnahmen befürchten, außerdem fallen Säumniszuschläge an. Dennoch ist der Steuerzahler nicht ganz schutzlos. Er kann beim Finanzamt beantragen ... >>>
10. Rechtsbehelfe im Besteuerungsverfahren
Im Besteuerungsverfahren wird erheblich in die Rechte des Staatsbürgers als Steuerzahler ein-gegriffen. Dies gilt besonders für alle Verwaltungsakte, die direkt oder mittelbar Geldforderungen des Staates zur Folge haben, wie beispielsweise Steuerbescheide, Feststellungsbescheide oder Bescheide über Zinsen und Kosten. Zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit solcher Forderungen räumt das Gesetz dem Bürger ein System von Rechtsbehelfen ein. Damit diese zum Ziel führen, sind zwingende Fristen und Formvorschriften zu beachten. ... >>>
11. Das neue Reisekostenrecht
Steuerzahler, die aus beruflichen Gründen viel unterwegs sind, müssen darauf achten, dass sich die steuerlichen Regeln bei Dienst- und Geschäftsreisen geändert haben. So wurden zum 1. Januar 2012 bei Auslandsdienstreisen für einige Staaten die Pauschbeträge für Verpflegungs-mehraufwendungen und Übernachtungskosten geändert. Änderungen gibt es auch bei der Be-stimmung der regelmäßigen Arbeitsstätte. Entsprechend der geänderten Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ... >>>
12. Ansparabschreibung und Investitionsabzugsbetrag, Sonderabschreibungen und erhöhte Absetzungen
Außer den Grundarten der Abschreibung können je nach Art der angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter erhöhte Absetzungen und Sonder-abschreibungen vorgenommen werden. Erhöhte Absetzungen können statt der normalen Abschreibung in Anspruch genommen werden. Sie müssen dann in jedem Jahr des Begünstigungszeitraumes mindestens in Höhe der linearen Ab-schreibung erfolgen. Bei Wirtschaftsgütern, bei denen Sonderabschreibungen vorgenommen werden ... >>>
13. Bedeutung und Berechnung von Fristen im Steuerrecht
Im Steuerrecht spielen Fristen eine erhebliche Rolle:
Wer Fristen versäumt, kann dadurch Rechte endgültig verlieren und andere Nachteile erleiden. Die gesetzlichen Bestimmungen über Fristen sind allerdings teilweise äußerst abstrakt formuliert und nicht ganz übersichtlich. Zudem soll nach gängiger Meinung das Finanzamt nicht verpflichtet sein ... >>>
14. Lohnsteuerjahresausgleich durch den Arbeitgeber
Der Arbeitgeber ist zur Durchführung des Lohnsteuer-Jahresausgleichs verpflichtet, wenn er am 31. Dezember des jeweiligen Jahres mindestens 10 Arbeitnehmer beschäftigt. Es muss sich um un-beschränkt einkommensteuerpflichtige Arbeitnehmer handeln, die während des Ausgleichsjahres ständig in einem zu ihm bestehenden Dienstverhältnis gestanden haben. ... >>>
15. Angaben in Rechnungen
In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen an Rechnungen, die Unternehmer zu erstellen haben, wenn sie im Inland steuerbare Leistungen erbringen, mehrfach geändert worden. So sind seit dem 1. Januar 2009 Rechnungen nur noch bei Ausführungen von steuerpflichtigen Leistungen an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen oder an eine juristische Person, die nicht Unternehmer ist sowie in den Sonderfällen des ... >>>
16. Die Besteuerung von Abfindungszahlungen an Arbeitnehmer
Im Rahmen von Entlassungen zahlen Arbeitgeber in bestimmten Fällen an ausscheidende Arbeitnehmer eine Abfindung, beispielsweise um finanzielle Schwierigkeiten aufgrund des Verlustes des Arbeitsplatzes zu überbrücken. Die für Entlassungsabfindungen geltenden Steuerfreibeträge wurden allerdings ab dem Veranlagungszeitraum 2006 gestrichen. Abfindungszahlungen wegen einer vom Arbeitgeber ver-anlassten Auflösung eines Arbeitsverhältnisses zählen somit grundsätzlich in vollem Umfang... >>>
17. Besteuerung bei Geschäftsveräußerung und Geschäftsaufgabe
Wird ein Gewerbebetrieb veräußert oder aufgegeben, muss der Inhaber bestehende stille Reserven auflösen. Durch möglicherweise jahrelang „aufgestaute“ Gewinne erhöht sich dann der gewerbliche Gewinn eines einzigen Jahres. Wegen des progressiven Ein-kommensteuertarifes würde sich dies normalerweise sehr negativ auswirken. Das Ein-kommensteuergesetz mildert diese Rechtsfolge, indem für Veräußerungs- oder Aufgabe-gewinne Erleichterungen gewährt werden. ...>>>
18. Aufzeichnungspflichten des Arbeitgebers beim Lohnsteuer-Abzugsverfahren
Jeder Arbeitgeber hat beim Lohnsteuer-Abzugsverfahren bestimmte Aufzeichnungspflichten zu erfüllen. Als Aufzeichnungen in diesem Sinne gelten ... >>>
19. Das Finanzamt und das Bankgeheimnis
Nach den einschlägigen Vorschriften der Abgabenordnung (§§ 90,93 ff) haben die Finanzämter das Recht, Auskünfte jeder Art von den Steuerpflichtigen (hier den Bankkunden) und von anderen Personen (z. B. den Banken) einzuholen, die wiederum verpflichtet sind, die verlangten Auskünfte zu erteilen. ..>>>
20. Steuerfreie Zuwendungen an Arbeitnehmer
Grundsätzlich hat der Arbeitgeber von dem Arbeitslohn, den er an den Arbeitnehmer zahlt, Lohn-steuer einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Das Gesetz fasst den Begriff des Arbeits-lohnes dabei sehr weit. Es ist insbesondere gleichgültig, unter welcher Bezeichnung und in welcher Form Bezüge gewährt werden. Entscheidend ist nur, dass ...>>>
21. Direktversicherung bei Arbeitnehmer-Ehegatten
Eine Direktversicherung ist eine Lebensversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers, die durch den Arbeitgeber abgeschlossen worden ist und bei der der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen hinsicht-lich der Leistungen des Versicherers ganz oder teilweise bezugsberechtigt sind. ...>>>
22. Lohnsteuer bei Privatnutzung betriebseigener Kraftfahrzeuge durch den Arbeitnehmer
Die unentgeltliche private Nutzung betriebseigener Kraftfahrzeuge durch Arbeitnehmer gehört als geld-werter Vorteil zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. ...>>>
23. Direktversicherung bei Arbeitnehmern
Eine Direktversicherung ist eine Versicherung auf das Leben des Arbeitnehmers, die durch den Arbeit-geber abgeschlossen wird und bei der der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen hinsichtlich der Ver-sorgungsleistungen des Versicherers ganz oder teilweise bezugsberechtigt sind. Dasselbe gilt für eine Lebensversicherung, die nach Abschluss durch den Arbeitnehmer vom Arbeitgeber übernommen worden ist. ...>>>
24. Vereine und Steuern
Durch ihre Anerkennung als gemeinnützig können Vereine eine Reihe von Steuervorteilen er-langen. Im Ergebnis wird damit eine Steuerpflicht meist ganz vermieden. Voraussetzung der Ge-meinnützigkeit ist, dass die Tätigkeit des Vereins darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern. Dieser Vereinszweck muss außerdem in der Vereinssatzung ausreichend zum Ausdruck kommen. ...>>>
25. Steuerfreie Zuwendungen bei Betriebsveranstaltungen
Zuwendungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer bei Betriebsveranstaltungen sind nach der Rechtsprechung steuerfrei, wenn die Veranstaltung und die Zuwendungen "üblich" sind. Die Zuwendungen erfolgen dann im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Unter-nehmens und rechnen beim Arbeitnehmer nicht zum Arbeitslohn. In den Lohnsteuer-Richtlinien gibt es hinsichtlich der Üblichkeit der Zuwendungen ...>>>
26. Der Personenkraftwagen des Betriebsinhabers und die Steuer
Wird ein Personenkraftwagen mehr als zur Hälfte betrieblich genutzt, so muss er als Betriebs-vermögen ausgewiesen werden. Wird ein Personenkraftwagen zur Hälfte oder weniger betrieblich genutzt, so hat der Unternehmer ein Wahlrecht. Entweder wird der Personenkraftwagen durch Aufnahme in Buchführung und Bilanz so genanntes gewillkürtes Betriebsvermögen oder aber er wird als Privatvermögen behandelt. Wird der Personenkraftwagen jedoch mehr als 90 v.H. privat genutzt, gehört er grundsätzlich zum Privatvermögen. ...>>>
27. Der Kraftwagen des Arbeitnehmers und die Steuer
Obwohl der Personenkraftwagen des Arbeitnehmers grundsätzlich zu dessen Privatvermögen gehört, gibt es eine Reihe von Tatbeständen, bei welchen die Kosten für den Personenkraftwagen steuerlich be-rücksichtigt werden können. ...>>>
28. Absetzung für Abnutzung bei Gebäuden
Bei der Absetzung für Abnutzung (AfA) unterscheidet man zwischen linearer, degressiver und außergewöhnlicher Abnutzung. Bei der linearen AfA wird davon ausgegangen, dass sich das Wirtschaftsgut -verteilt auf die Nutzungsdauer- gleichmäßig abnutzt. Bei der degressiven AfA geht man davon aus, dass zu Beginn der Nutzungsdauer die Abnutzung größer ist. Bei der außer-gewöhnlichen AfA wird besonderen Umständen wie z. B. Einwirkung durch Brand, Feuchtigkeit, Bruch Rechnung getragen. ...>>>
29. Kontrollmitteilungen in den Steuerakten
So mancher Steuerzahler wundert sich, worüber sein Finanzamt alles Bescheid weiß. Dies wird be-sonders deutlich, wenn ein Steuerprüfer seine Aktentasche auspackt und neben den Steuerakten ein Bündel beschriebenes Papier oder Ablichtungen sichtbar wird. Bei letzteren handelt es sich in der Regel um sog. Kontrollmitteilungen. ...>>>
30. Absetzung für Abnutzung bei beweglichen Wirtschaftsgütern
Bei der Absetzung für Abnutzung (AfA) unterscheidet man zwischen linearer, degressiver, leistungs-bedingter und außergewöhnlicher Abnutzung. ...>>>
31. AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter
Die in diesen Tabellen für die einzelnen Anlagegüter angegebene betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (ND) beruht auf Erfahrungen der steuerlichen Betriebsprüfung. Die Fachverbände der Wirtschaft wurden vor der Aufstellung der AfA-Tabellen angehört. ...>>>
32. Übergabe des elterlichen Betriebes an die Kinder
Bei der Übergabe eines als Einzelunternehmen oder Personengesellschaft geführten elterlichen Betriebes an die Kinder bieten sich folgende Möglichkeiten an: Veräußerung, Verpachtung, Unentgeltliche Übertragung ...>>>
33. Erstattung ausländischer Umsatzsteuer an deutsche Unternehmen
Bei allen EU-Mitgliedstaaten ist die Vorsteuer-Erstattung für ausländische Unternehmen unter be-stimmten Bedingungen möglich. Voraussetzung ist insbesondere, dass in dem betreffenden Land keine Niederlassung besteht und auch keine steuerpflichtigen Umsätze getätigt wurden. Nach diesem be-sonderen Erstattungs-Verfahren kann sich ein deutscher Unternehmer die beispielsweise anlässlich einer Geschäftsreise, einer Messe oder bei Montagearbeiten in einem anderen EU-Staat bezahlte Umsatz-steuer (Vorsteuer) erstatten lassen. ...>>>
34. Steuervergünstigungen für die neuen Bundesländer
Das Investitionszulagengesetz 2010 (InvZulG 2010) führt die Förderung betrieblicher Investitionen in den neuen Bundesländern bis zum Ende des Jahres 2013 fort. Obwohl sich die Neuregelung an die Vor-gängervorschrift des Investitionszulagengesetzes 2007 anlehnt, ergeben sich verschiedene Änderungen. So wird der Bereich der begünstigten Betriebe um vier Wirtschaftszweige erweitert und die steuerliche Förderung von Investitionen schrittweise absenkt. ...>>>
35. Auskünfte der Finanzbehörden
Wann muss das Finanzamt eine Auskunft geben?
Wann kann das Finanzamt eine Auskunft geben?
Ist die gegebene Auskunft des Finanzamts bindend? ... >>>
36. Die staatliche Förderung von Eigenheimen
Mit Wirkung vom 1. 1. 2006 an ist die Eigenheimzulage für Neufälle beseitigt worden. Steuer-zahler, denen die Förderung nach bisherigem Recht zusteht, können die Förderung bis zum Ende des Förderzeitraums weiter in Anspruch nehmen. Im Folgenden ist das bisherige Recht dar-gestellt. Außerdem zeigen wir auf, welche Anwendungsregelung zur Anwendung kommt. ...>>>
37. Computer und Steuern
Es gibt kaum noch Lebensbereiche, in denen Computer nicht zum Einsatz kommen. Natürlich verwenden auch immer mehr Arbeitnehmer Computer als Arbeitsmittel. Computer, die vom Arbeitgeber angeschafft wurden, können vom Arbeitnehmer steuerfrei genutzt werden. Die Steuerbefreiung umfasst auch die Nutzung von Zubehör, Software und eines vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Internetanschlusses. Sie ist nicht auf die Nutzung im Betrieb beschränkt, sondern gilt auch ...>>>
38. Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens
Steuerpflichtige, die nach dem Handelsgesetzbuch bzw. der Abgabenordnung verpflichtet sind, Bücher zu führen oder die freiwillig Bücher führen und regelmäßig Abschlüsse machen, müssen zur Erstellung des Jahresabschlusses für den Schluss eines Geschäftsjahres die Bestände an Vorratsvermögen erfassen. ...>>>
39. Bestandsaufnahme des beweglichen Anlagevermögens
Steuerpflichtige, die nach dem Handelsgesetzbuch bzw. der Abgabenordnung verpflichtet sind, Bücher zu führen oder die freiwillig Bücher führen und regelmäßig Abschlüsse machen, müssen zur Erstellung des Jahresabschlusses für den Schluss eines Geschäftsjahres das bewegliche An-lagevermögen erfassen. ...>>>
40. Die Bewertung des Vorratsvermögens
Die für den Schluss eines Geschäftsjahres erfassten Bestände des Vorratsvermögens sind nicht nur körperlich, sondern auch wertmäßig zu erfassen. ...>>>
41. Wahl der Steuerklassen für Ehegatten 2012
Ehegatten, die beide als Arbeitnehmer tätig sind, können beim monatlichen Lohnsteuerabzug zwischen den Steuerklassenkombinationen III/V, IV/IV und IV/IV mit Faktor wählen. Für Arbeit-nehmer-Ehegatten stellt sich damit die Frage, wie die steuerlich günstigste Steuerklassen-kombination bestimmt werden kann ...>>>
42. Herstellungsaufwand oder Erhaltungsaufwand bei Gebäuden
Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Gebäudes werden auf dessen Nutzungsdauer verteilt abgeschrieben (siehe Nr. 28 der BdSt-Ratgeber-Reihe). Nun haben einzelne Gebäude-bestandteile eine recht unterschiedliche Lebensdauer. So müssen schneller abnutzbare Teile wie z.B. Fenster, Türen, Dacheindeckungen, Heizungsanlagen, Sanitäreinrichtungen vor Ablauf der gewöhnlichen Nutzungsdauer des Gebäudes erneuert werden. In der Praxis taucht in derartigen Fällen in der Regel die Frage auf: Sind die Aufwendungen für die Erneuerung zum bisherigen Ge-bäudewert als aktivierungspflichtige Herstellungskosten hinzuzurechnen oder sind sie als Be-triebsausgaben oder Werbungskosten sofort abzugsfähiger Erhaltungsaufwand? ...>>>
43. Steuerermäßigung für Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten und für haushaltsnahe Dienstleistungen
Seit 2003 gelten neue steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Haushaltshilfen, die mit Wirkung ab 1.1.2006 erweitert worden sind. Geregelt ist die so genannte „Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushalts-nahe Beschäftigungsverhältnisse und für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen“ in § 35a EStG. Ab 2009 gelten nun nochmals erhöhte Abzugsmöglichkeiten ...>>>
44. Wertberichtigung bei Forderungen
Forderungen sind mit den Anschaffungskosten zu bewerten, d.h. regelmäßig mit ihrem Nennwert anzusetzen. Würde der Erwerber eines Betriebes im Rahmen des Gesamtkaufpreises für den Be-trieb weniger als den Nennwert für eine Forderung bezahlen, z. B. weil die Forderung voraussicht-lich dauernd in ihrem Wert gemindert ist, so ist sie mit dem hierbei zu erzielenden niedrigeren Teilwert anzusetzen. Dieser ist in der Regel nur im Schätzungswege zu ermitteln. ...>>>
45. Rückstellungen für Garantieleistungen
Garantierückstellungen werden steuerlich nur insoweit anerkannt, als sie nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag einer objektiven Nachprüfung standhalten und das angemessene, den betrieb-lichen Verhältnissen entsprechende Maß nicht überschreiten. Es genügt nicht die bloße Möglich-keit der Inanspruchnahme in dem vom Unternehmer geschätzten Umfang. Der Unternehmer muss vielmehr im Rahmen des Zumutbaren Tatsachen dafür anführen, dass er in dem von ihm ge-schätzten Ausmaß mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Garantieleistungen wird ausführen müssen. ...>>>
46. Kinderbetreuungskosten
Der Abzug von Kinderbetreuungskosten wird ab 2012 vereinheitlicht. Kinderbetreuungskosten wurden bis 2011, wenn sie durch die Berufstätigkeit bedingt waren, als Werbungskosten bzw. Be-triebsausgaben berücksichtigt. Waren sie privat veranlasst, konnten sie unter bestimmten Voraussetzungen als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Auf diese Unterscheidung wird nunmehr verzichtet. Für die Einkommensteuererklärung 2011 ist die Alt-Regelung anzuwenden, die im Folgenden daher ebenfalls dargestellt wird. ...>>>
47. Rechtliches Gehör im Besteuerungsverfahren
Bevor das Finanzamt einen Verwaltungsakt zulasten des Steuerzahlers erlassen will, muss es ihm grundsätzlich rechtliches Gehör gewähren, das heißt Gelegenheit zur Stellungnahme. Ausreichend ist, dass der Steuerzahler genügend Zeit hat, sich zu der beabsichtigten Maßnahme zu äußern; dagegen braucht das Finanzamt nicht auf den Eingang der Äußerung zu warten, falls sich der Steuerzahler nicht innerhalb der gesetzten Frist erklärt. ...>>>
48. Häusliches Arbeitszimmer
Wer auch zuhause beruflich arbeitet und dafür ein Arbeitszimmer eingerichtet hat, kann die Kosten für diesen Raum unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen. Dies gilt nicht nur für Gewerbetreibende und Freiberufler, sondern auch für Arbeitnehmer. Die Abzugs-möglichkeiten sind allerdings eingeschränkt. Die zusätzliche Verschärfung der Anerkennungs-voraussetzungen, die ab 2007 gesetzlich vorgesehen war, ist aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes inzwischen rückwirkend wieder aufgehoben worden. Welche Voraussetzungen sind zu beachten? Was kann in welcher Höhe abgesetzt werden? ...>>>
49. Die steuerliche Anerkennung von Ehegatten-Arbeitsverhältnissen
Arbeitsverhältnisse zwischen Ehegatten sind möglich und werden auch steuerlich anerkannt. Allerdings kann die Nichtbeachtung formaler Voraussetzungen zur steuerlichen Nichtanerkennung dieser Arbeits-verhältnisse führen. Der Wegfall der Abzugsfähigkeit von Arbeitslohn und Sozialversicherungsbeiträgen als Betriebsausgabe und damit verbundene Steuernachzahlungen sind die Folge. Beim Abschluss und bei der Durchführung eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses ist daher erhöhte Sorgfalt geboten. ...>>>
50. Das Bußgeldverfahren der Finanzämter
Bestimmte Sachverhalte berechtigen die Finanzämter, gegen den Steuerzahler ein Bußgeldverfahren einzuleiten, etwa die leichtfertige Steuerverkürzung, die Steuergefährdung (etwa durch Unterlassen vorgeschriebener Buchungen) und die Gefährdung von Abzugssteuern (z. B. durch Nichtabführen einbehaltener Lohnsteuer). ...>>>
51. Einwendungen des GmbH-Geschäftsführers gegen einen Haftungsbescheid des Finanzamtes wegen Steuern der GmbH
Wer sein Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH betreibt, verbindet damit regelmäßig die Er-wartung, dass den Gläubigern des Unternehmens nur das Vermögen der GmbH haftet; für neue Gesell-schaftsformen mit Haftungsbeschränkung wie die Limited gilt dasselbe und gelten auch die weiteren Ausführungen in diesem Ratgeber entsprechend. ...>>>
52. Pauschalierung des Vorsteuerabzugs für bestimmte Berufs- und Gewerbezweige
Um die in Eingangsrechnungen enthaltene Umsatzsteuer dem Finanzamt gegenüber als Vorsteuer geltend machen zu können, sind bestimmte Aufzeichnungen zu führen. Da dieser Auf-wand vor allem kleinere Betriebe besonders hart trifft, wurde für bestimmte Berufs- und Gewerbe-zweige die Möglichkeit einer Pauschalierung der abziehbaren Vorsteuer nach einem Durchschnittsatz geschaffen. ...>>>
53. Die Vernehmung in Steuerstrafsachen
Nicht jede Anschuldigung, eine Steuerhinterziehung begangen zu haben, ist stichhaltig. Für den Steuerzahler, der unverhofft die Mitteilung erhält, gegen ihn sei ein Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet worden, und, der mit dieser Begründung zur Vernehmung geladen wird, steht viel auf dem Spiel. ...>>>
54. Steuerliche Aufbewahrungspflichten für Buchführungsunterlagen
Aufgrund wachsender Aktenberge stellt sich zu Beginn jeden Jahres die gleiche Frage: Welche Unterlagen müssen weiter aufbewahrt werden? Welche Unterlagen können vernichtet werden? ...>>>
55. Die steuerliche Selbstanzeige
Wer in seiner Steuererklärung seine steuerlichen Daten unrichtig oder unvollständig er-klärt hat, gerät in die Gefahr, dass gegen ihn ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und er wegen Steuerhinterziehung bestraft wird. Wer in diese Situation geraten ist, hat jedoch ggf. noch die Möglichkeit, durch eine Selbstanzeige nach § 371 der Abgabenordnung sich Straffreiheit zu "verdienen." ...>>>
56. Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen in Privathaushalten
Privat veranlasste Handwerkerleistungen sind – allerdings nur in sehr eingeschränktem Umfang - steuerlich abzugsfähig, wenn es sich um Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsauf-wendungen handelt. ...>>>
57. Scheidung und Steuern
Für die Betroffenen einer Ehescheidung ergeben sich nicht nur persönliche, sondern auch steuer-liche Konsequenzen. Bei der Einkommensteuer spielen dabei vor allem folgende Punkte eine wichtige Rolle: die Veranlagungsart, der anzuwendende Steuertarif, die Steuerklasse, die Abzugs-fähigkeit von Scheidungskosten und Unterhaltszahlungen sowie die steuerliche Zuordnung von Kindern. ...>>>
58. Stille Reserven im Grundvermögen
Wird ein Gewerbebetrieb aufgegeben, muss der Inhaber bestehende stille Reserven auflösen und versteuern. Durch möglicherweise jahrelang gebildete stille Reserven erhöht sich dann der gewerbliche Gewinn eines einzigen Jahres. Wegen des progressiven Einkommensteuertarifs wirkt sich dies in der Regel sehr negativ aus. Der Gesetzgeber mildert diese Rechtsfolgen, indem er ...>>>
59. Essensgewährung durch den Arbeitgeber bei Auswärtstätigkeit
Viele Betriebe verabreichen in Betriebskantinen oder durch vom Arbeitgeber beauftragte Gast-stätten am ihre Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt Mahlzeiten. Diese Mahlzeiten sind für die Lohnsteuer mit den amtlichen Sachbezugswerten anzusetzen. Diese betragen für das Kalenderjahr 2012 für Mittag- und Abendessen 2,87 Euro und 1,57 Euro je Frühstück. Ein steuer-pflichtiger Sachbezug ergibt sich jedoch nicht, wenn ...>>>
60. Bewirtung von Geschäftsfreunden
Betrieblich veranlasste Bewirtungskosten sind Betriebsausgaben. Ihr steuerlicher Abzug wird jedoch von der Erfüllung verschiedener Voraussetzungen abhängig gemacht und zudem teilweise beschränkt. Im Einkommensteuergesetz heißt es hierzu: „Die folgenden Betriebsausgaben dürfen den Gewinn nicht mindern: Aufwendungen für die Bewirtung von Personen aus geschäftlichem Anlass, soweit sie 70 Prozent der Aufwendungen übersteigen, die nach der allgemeinen Ver-kehrsauffassung als angemessen anzusehen und deren Höhe und betriebliche Veranlassung nachgewiesen sind.“ ...>>>
61. Tipps zur Prüfung von Steuerbescheiden
Viele Steuerbescheide sind fehlerhaft. Diese Meldung hat viele Steuerzahler aufgeschreckt. Damit keine Steuern verschenkt werden, sollten Steuerbescheide genauestens auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Werden Fehler festgestellt, dann kann im Wege des Einspruchs eine Korrektur beantragt werden. ...>>>
62. Vollstreckung wegen Steuerforderungen
Die Finanzbehörden können Verwaltungsakte, mit denen eine Geldleistung gefordert wird, im Ver-waltungswege vollstrecken (§ 249 Abs. 1 AO). Das heißt, dass die Behörden - anders als bei der Voll-streckung nach den Vorschriften des Bürgerlichen Rechts - ohne Einschaltung unabhängiger Justiz-organe vorgehen können. Voraussetzung ist, dass die Vollziehung des betreffenden Verwaltungsaktes nicht ausgesetzt oder durch Einlegung eines Rechtsbehelfs gehemmt ist. Einfuhr- und Ausfuhrabgaben-bescheide können außerdem nur vollstreckt werden, soweit die Verpflichtung des Zollschuldners zur Ab-gabenentrichtung nicht ausgesetzt ist (§ 251 Abs. 1 AO). ...>>>
63. Steuerliche Konsequenzen für eBay-Verkäufer und Co.
Laut Bitkom verkauft jeder fünfte Deutsche verschiedene Waren oder Dienstleistungen im Internet. So wurde mit dem digitalen Tresen bei eBay im Jahr 2011 ein weltweiter Umsatz von 11,65 Milliar-den USD erzielt. Im Jahr zuvor lag er noch bei 9,16 Milliarden USD. Das entspricht einer Steigerung von über 27 Prozent in nur einem Jahr. Kein Wunder also, dass auch die Finanzbehörden Verkäufer auf Internetplattformen wie eBay oder Marketplace von Amazon genauer unter die Lupe nehmen. Vielen Internetverkäufern ist dabei gar nicht bewusst, dass sich steuerliche Konsequenzen ergeben können und sie vielleicht unbemerkt zum Unternehmer geworden sind. ...>>>
64. Haus und Steuern
Ob man bereits Eigentümer einer Immobilie ist oder vor hat, eine Immobilie zu erwerben, immer spielen Steuern eine erhebliche Rolle. Folgende Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf Immobilien im Privatvermögen. ...>>>
65. Spenden und Steuern
Als gemeinnützig anerkannte Vereine und andere Körperschaften können steuerlich abzugsfähige Spenden empfangen. Zudem können jetzt Mitgliedsbeiträge an gemeinnützige Vereine und andere Körperschaften in vielen Fällen steuerlich geltend gemacht werden. ...>>>
66. Steuervergünstigungen durch Kinder
Kinder spielen im Steuerrecht eine wichtige Rolle. Eltern können für ihre Kinder besondere steuerliche Abzugsbeträge bzw. Kindergeld in Anspruch nehmen. Steuerzahler mit Kindern müssen darauf achten, dass alle steuerlich anzuerkennenden Kinder bei ihnen berücksichtigt werden. ...>>>
67. Doppelte Haushaltsführung
Die Suche nach einem Arbeitsplatz ist nicht leicht. Immer häufiger müssen Steuerzahler eine weit entfernt liegende Arbeitsstätte aufsuchen und mieten oft eine zweite Wohnung am Arbeitsort an. Hier kann das Finanzamt helfen. Denn Steuerzahler, die auswärts arbeiten und am Be-schäftigungsort eine zweite Wohnung unterhalten, können damit verbundene Mehraufwendungen steuerlich absetzen. ...>>>
68. Elterngeld und Steuern
Zum 1. Januar 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Die Zahlung des Elterngeldes löst jedoch auch steuerliche Folgen aus und das Steuerrecht – im Konkreten die Lohnsteuer-klassen – haben wiederum Auswirkungen auf die Höhe des Elterngeldes. Mit diesem Ratgeber geben wir einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die aus steuerlicher Sicht im Zusammenhang mit dem Elterngeld beachtet werden sollten. ...>>>
69. Unternehmensnachfolge durch Stiftungskonstruktion
Für gemeinnützige Stiftungen gelten eine Reihe von Steuervergünstigungen, die die Gründung von Stiftungen fördern. Man muss allerdings wissen, dass diese Steuervergünstigungen nur für die sog. ge-meinnützigen Stiftungen gelten. Fehlt in der Familie ein geeigneter Unternehmensnachfolger, und steht deshalb die Frage an, das Unternehmen zukünftig statt als Personen- oder Kapitalgesellschaft zu führen in eine Stiftung einzubringen, ist in Rechnung zu stellen, dass der Unternehmer ...>>>
70. GmbH, GmbH & Co. KG, Limited und Unternehmergesellschaft - haftungsbeschränkt im Vergleich
Nachdem durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes die englische Limited in Deutschland als eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gesellschaftsrechtlich und auch steuer-rechtlich in vollem Umfange anerkannt wurde, kam es in den letzten Jahren zu zahlreichen Limited-Gründungen in Deutschland, allerdings wieder mit deutlich abnehmender Tendenz, weil der Gesetz-geber ab 2008 mit der Unternehmergesellschaft - haftungsbeschränkt eine deutsche Alternative bereit-gestellt hat. ...>>>
71. Absetzbarkeit von Krankheitskosten
Krankheitskosten sind Aufwendungen, die zur Heilung oder zur Linderung einer Krankheit ge-tragen werden müssen. Auch Kosten, die entstehen, um eine Krankheit erträglicher zu machen, zählen zu den Krankheitskosten. Ebenfalls zu den Krankheitskosten zählen Aufwendungen, die in Folge einer Krankheit entstehen. Diese sind in der Regel steuerlich berücksichtigungsfähig. Aufwendungen, die zur Vorbeugung einer Krankheit oder zur Erhaltung der Gesundheit dienen, gehören nicht zu den Krankheitskosten und sind deshalb auch nicht absetzbar. ...>>>
72. Das neue GmbH-Recht nach dem MoMiG
Bei der Gründung eines Unternehmens ist die Wahl der geeigneten Rechtsform von größter Be-deutung. Daher sollten sich angehende Unternehmer genau über die Rechtsform informieren. Seit dem 1. Januar 2008 bietet das deutsche Recht neben den bekannten Gesellschaftsformen wie GmbH, Kommanditgesellschaft oder offener Handelsgesellschaft auch eine neue Variante an: die Unternehmergesellschaft (UG) haftungsbeschränkt. Diese Variante der GmbH wird häufig auch als Mini-GmbH, Ein-Euro-GmbH oder GmbH light bezeichnet. Im Jahr 2011 gab es bereits 50.000 dieser haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaften. ...>>>
73. Fahrtenbücher finanzamtssicher führen
Fahrtenbücher dienen grundsätzlich dazu, die Höhe des geldwerten Vorteils, der sich aufgrund privater Fahrten mit dem Dienstwagen und Fahrten zur Arbeitsstätte ergibt, zu bestimmen. Oftmals soll aber auch dokumentiert werden, dass kein geldwerter Vorteil er-langt wird, weil das Fahrzeug ausschließlich beruflich genutzt wird. Wird das Fahrten-buch von der Finanzverwaltung nicht anerkannt, unterstellt die Finanzverwaltung oftmals eine private Mitbenutzung und der geldwerte Vorteil wird pauschal nach der 1-Prozent-Methode erfasst. Dies ist unnötig teuer und ...>>>
74. Beitragsbescheide der Berufsgenossenschaften
Die Berufsgenossenschaften verschicken alljährlich im Frühjahr die Beitragsbescheide für das voran-gegangene Kalenderjahr. Für viele Unternehmen stellen diese Beitragsbescheide „ein Buch mit sieben Siegeln“ dar. Dieser Ratgeber soll helfen, die Beitragsbescheide besser nachvollziehen zu können. Er gibt Hinweise, welche Punkte besonders aufmerksam kontrolliert werden sollten, um nicht zu hohe Beiträge zu zahlen. ...>>>
75. Heirat und Steuern
Bevor Hochzeit gefeiert werden kann, ist vieles zu bedenken und zu planen. Das reicht von der Größe des Brillanten am Ring bis zur Auswahl der Location für die Feier und die Zeremonie sowie der Frage, ob kirchlich und standesamtlich der Bund fürs Leben geschlossen werden soll. Jedoch auch über die steuerlichen Konsequenzen sollten sich die Trauwilligen im Klaren sein. Was viele nicht wissen, bereits das Heiratsversprechen – also die Verlobung – löst steuerliche Rechtsfolgen aus. Wir geben einen Überblick! ...>>>
76. Photovoltaikanlagen und Steuern
Photovoltaikanlagen werden in Deutschland immer beliebter. Ursachen sind zum einen das wachsende ökologische Bewusstsein der Bevölkerung, aber auch finanzielle Vor-teile. Damit sich eine Photovoltaikanlage lohnt, sollten auch die steuerlichen Regelungen beachtet werden. ...>>>
77. Arbeitgeberdarlehen und die Lohnsteuer
Darlehen des Arbeitgebers an einen Arbeitnehmer können für beide Teile von Nutzen sein: Zum einen sprechen Mitarbeiter ihren Chef gezielt darauf an, beispielsweise wenn sie sich in einem finanziellen Engpass befinden. Die Gewährung eines Arbeitgeberdarlehen kann in diesen Fällen die Motivation des jeweiligen Mitarbeiters außerordentlich fördern und somit auch unmittelbar ...>>>
78. Steuerliche Absetzbarkeit von Pflegekosten
Kosten für die Pflege sind hoch und werden nicht immer vollständig von den Pflegever-sicherungen getragen. Daher müssen nicht nur die Betroffenen selbst, sondern ggf. auch deren Angehörige oftmals einen Teil dieser Kosten übernehmen. Insbesondere Kinder sind zum Unterhalt gegenüber ihren Eltern verpflichtet. Abmilderung der finanziellen Belastung ist mitunter über die Einkommensteuer möglich. Dieser Ratgeber gibt einen Überblick darüber, wer welche Kosten von der Steuer absetzen kann und was es dabei zu beachten gilt. ...>>>
79. Berufsgenossenschaften: Versicherung der Unternehmer
Während Arbeitnehmer in der Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) kraft Gesetzes generell versicherungspflichtig sind, ist dies bei den Unternehmern nicht der Fall (Ausnahme: Landwirte, Hausgewerbetreibende, viele Selbständige im Gesundheitswesen und unter be-stimmten Voraussetzungen Küstenfischer und Küstenschiffer sind kraft Gesetzes ver-sicherungspflichtig, § 2 Abs. 1 Nr. 5 bis 9 Sozialgesetzbuch VII). ...>>>
80. 6b-Rücklage
Mit der sogenannten 6b-Rücklage können Unternehmer die Versteuerung von stillen Reserven bei deren Aufdeckung durch Veräußerung der betreffenden Grundstücke, Ge-bäude und unter bestimmten Umständen auch Beteiligungen vermeiden. Die aufgedeckten stillen Reserven werden auf neu angeschaffte Grundstücke, Gebäude, Beteiligungen oder andere bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens übertragen, sodass es zu keiner Besteuerung kommt. Jedoch sind dabei einige Voraussetzungen zu erfüllen ...>>>
81. Erlass der Grundsteuer
Wer für das Jahr 2012 bis spätestens zum 31. März 2013 bei den Gemeinden bzw. in den Stadtstaaten einen Erlassantrag einreicht, kann Grundsteuern sparen. Denn Ertragsmin-derungen bei fremd vermieteten Immobilien können zum teilweisen Erlass dieser Steuer führen. Aber Achtung: Die Antragsfrist 31. März 2013 kann nicht verlängert werden! ...>>>



