Bund der Steuerzahler Berlin e.V. - Zivilcourage darf nicht zur Rechtsfalle werden

Presse
13.11.2017

Zivilcourage darf nicht zur Rechtsfalle werden

Bund der Steuerzahler und Transparency Deutschland fordern von der neuen Bundesregierung besseren Hinweisgeberschutz
„Hinweisgeber nehmen oft erhebliche persönliche Risiken für das Gemeinwohl in Kauf. Das Stigma des Denunzianten muss endlich ein Ende haben,“ betont Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland. Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, verweist auf zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufdeckung von Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik beitragen: „Diese Bürger kümmern sich um das Gemeinwohl und stärken unser Rechts- und Wirtschaftssystem.“
Mit ihrem Appell verweisen beide Organisationen darauf, dass die EU-Richtlinie über den Schutz von Geschäftsgeheimnissen bis Juni 2018 in deutsches Recht umgesetzt werden muss. Darüber hinaus sollte die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag festschreiben, den Hinweisgeberschutz zu verbessern, um aufrichtigen Bürgern den Rücken zu stärken.
  • Der Bund der Steuerzahler hat den Hinweisgeberschutz in seine „Wahlprüfsteine – 19 Kernbotschaften für die 19. Legislaturperiode“ aufgenommen. Unsere Service-Hotline für interessierte Bürger: 0800 / 883 83 88 (kostenfrei).
  • Transparency Deutschland zählt den Hinweisgeberschutz zu seinen Schwerpunktthemen im Wahljahr und hat 18 Kernforderungen an die deutsche Politik formuliert.

Bild: DDRockstar/Fotolia
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